DIE MÖGLICHEN VARIANTEN

  • K R E I S V E R K E H R

Um eine höhere Verkehrssicherheit für die Kreuzung herbeizuführen wäre der Bau eines Kreisels eine sinnvolle Maßnahme. Hier die Vorteile die ein Kreisel bringt:



Gewünschter Fuss- und Radweg

Vorwort:

Für die Fußgänger und Radfahrer besteht eine Gefahrenstelle zwischen der Kirche und dem Anwesen Feuerstein. Um diese Gefahrenstelle zu entschärfen, bestünde die Möglichkeit südlich der Kirche einen Rad- und Fußweg zu schaffen,der bis zur Abzweigung zum Minkenlohwald geht.


09. Dezember 2014 09:27

VERKEHR

SÜDDEUTSCHE  ZEITUNG

 

Der Kreisel ist die bessere Kreuzung

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Stade/Bonn (dpa/tmn) - Immer häufiger ersetzen Städte und Gemeinden Ampelkreuzungen durch Kreisverkehre - und das aus guten Grund: Kreisel gelten als wesentlich sicherer. Schwachpunkt sind die Autofahrer, die mitunter mit dem richtigen Blinken Schwierigkeiten haben.

Wer bei Stade die Autobahn A 26 verlässt, um in die Altstadt zu gelangen, merkt schnell, dass die Verkehrsplaner der Hansestadt ein Faible für Kreisverkehre haben. Allein im vergangenen halben Jahr wurden im erweiterten Stadtgebiet drei neue Kreisel gebaut. Für den Ersten Stadtrat Dirk Kraska liegen die Vorteile auf der Hand: Kreisel seien sicherer und sorgten für einen besseren Verkehrsfluss, das sei an allen umgebauten Kreuzungen feststellbar. Auch nebenan in Hamburg geht es zunehmend rund: Gab es dort im April 2011 noch 33 Kreisel, waren es drei Jahre später 43.

Hamburg und Stade befinden sich mit dieser Art der Verkehrsplanung in bester Gesellschaft: Bundesweit werden immer mehr Kreuzungen durch Kreisel ersetzt. "Der Kreisel erlebt in der Tat eine gewisse Renaissance", sagt Detlev Lipphard vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Europäische Nachbarn machen es vor: "Großbritannien ist sicherlich führend mit seinen Roundabouts, aber auch in den Niederlanden und Schweden werden sehr viele Kreisverkehre gebaut." Die niedrigen Unfallzahlen dort hätten auch die Verkehrsplaner in Deutschland registriert.

Vor allem der "Kleine Kreisverkehr" gilt als sehr sicher. Er wird einspurig befahren, hat einen Durchmesser von mindestens 26 Metern und eine fest eingefasste Kreisinsel. Immer beliebter werden die sogenannten Minikreisverkehre mit Durchmessern zwischen 13 und 22 Metern, die bevorzugt in kleineren Ortschaften gebaut werden. Besonderheit ist die für Busse und Lkw überfahrbare Kreisinsel.

Zahlen und Erhebungen unterstreichen die Vorteile von Kreiseln. So ergab eine Untersuchung im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) an 100 Kreisverkehren in ganz Deutschland, dass Kreisel innerorts ein deutlich höheres Sicherheitsniveau erreichen als einfache Kreuzungen oder Ampelkreuzungen. Aber auch außerorts, wo schneller gefahren wird, lassen sich die Unfallzahlen senken. Im Landkreis Oberallgäu-Nord etwa konnte durch einen Kreisverkehr auf einer Bundesstraße innerhalb von drei Jahren die Zahl der Unfälle von 14 auf 0 reduziert werden.

"Ein Kreisverkehr bietet deutlich weniger Konfliktpunkte", erläutert Verkehrsexperte Lipphard das Erfolgsgeheimnis der Rundbauten. "Eine normale vierarmige Kreuzung hat 32 mögliche Konfliktpunkte, bei einem Kreisel hingegen sind es nur 8." Allein wenn ein Autofahrer an einer Kreuzung links abbiegen wolle, müsse er den Gegenverkehr, Fußgänger, Radfahrer und die Ampel gleichzeitig beachten. Anders im Kreisel: "Hier überschneiden sich nicht so viele Verkehrsströme gleichzeitig. Zudem muss der Fahrer nur vergleichsweise einfache Entscheidungen treffen, und diese hintereinander", so Lipphard.

Für Verwirrung sorgen mitunter die Kreiselregeln, obwohl sie recht einfach sind: Vorfahrt hat der Verkehr auf der Kreisfahrbahn, rechts vor links gilt hier nicht. Bei der Einfahrt in den Kreisverkehr darf nicht geblinkt werden, beim Herausfahren hingegen muss der Blinker gesetzt werden. In der Praxis klappt das nicht immer. Viele Fahrer blinken bereits, wenn sie in den Kreisel hineinfahren. Weitaus gefährlicher kann es werden, wenn beim Herausfahren der Blinker nicht gesetzt wird und ein Fußgänger oder Fahrradfahrer kreuzen will.

Ganz billig sind Kreisverkehre für die Städte und Gemeinden nicht. Wiebke Thormann vom ADAC jedoch glaubt nicht, dass eine Ampelkreuzung unterm Strich günstiger ist. "Bei einem Kreisel sind die einmaligen Baukosten zwar höher, jedoch fallen bei einer Ampel laufende Betriebskosten wie Strom und Wartung an." Daneben haben die Kommunen - je nach Bundesland - auch die Möglichkeit, den Bau eines Kreisels fördern zu lassen. Mit 60 Prozent etwa bezuschusste das Land Niedersachsen den Bau des jüngsten Stader Kreisels.


DEKRA KUNDENZEITUNG

 

Es läuft rund im Kreisverkehr

Von Regina Weinrich / 27. November 2017

Einer der bekanntesten führt um den Arc de Triomphe in Paris: Kreisverkehre machen den Verkehr flüssiger und sicherer. Es gibt sie in verschiedenen Dimensionen und unterschiedlichster Gestaltung.  

 

Die Franzosen lieben den Kreisverkehr. Zwischen 30.000 und 50.000 „ronds-points“ gibt es hier, viel mehr als beispielsweise in den USA oder in Deutschland. Das hat gute Gründe. „Kreisverkehre sind eine sicherere Alternative zu Ampeln und Stop-Schildern“, betont die renommierte US-amerikanische Organisation Insurance Institute for Highway safety (IIHS). Von der breiten Öffentlichkeit oftmals unterschätzt, zwingen Kreisel die Autofahrer nämlich dazu, ihr Tempo bei der Einfahrt und im Kreis selbst zu drosseln. Mit dem Fuß auf dem Gas bei Dunkelgelb noch schnell auf die andere Seite – diese Option gibt es im Kreisverkehr nicht.

Kreisverkehre reduzieren die Unfallgefahr

Schwere Unfälle beim Abbiegen nach links oder rechts, aber auch Frontalzusammenstöße sind nahezu ausgeschlossen. Ein Kreisverkehr kann in der Stadt die Unfallgefahr um mehr als 40 Prozent verringern, fanden französische Unfallforscher heraus. „Die geringen Geschwindigkeiten und die reduzierten Konfliktpunkte sorgen für eine gegenüber anderen Knotenpunktformen sehr hohe Verkehrssicherheit“, betont die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Deutschland. Je nach Verkehrsaufkommen seien Kreisverkehre häufig auch leistungsfähiger als Kreuzungen mit Ampeln.

Die Schaltung der Ampeln an herkömmlichen Kreuzungen muss in größeren Städten unter Einbeziehung des tageszeitlichen Verkehrsaufkommens mühsam aufeinander abgestimmt werden, ums Warten kommt man nicht herum, die „Grüne Welle“ ist ein Ideal geblieben. Kreisel dagegen verbessern den Verkehrsfluss, denn sie passen sich wie ein atmendes System an: Bei wenig Verkehr muss niemand warten, bei einem hohen Aufkommen werden die Fahrzeuge langsamer, aber bleiben in Bewegung. Das wird nicht nur von einer Mehrzahl der Fahrer als angenehmer empfunden, es ist auch positiv für die Umwelt. Wenn Autos weniger an roten Ampeln halten und wieder anfahren müssen, verringern sich Spritverbrauch und Emissionen.


Lichtsignalanlage für den Bedarfsfall

Der Vorteil einer solchen Anlage wäre, dass beim Überqueren der Kreuzung der übrige Verkehr gestoppt würde.

Der Nachteil ist der sich dadurch bildende Rückstau in Stoßzeiten. Die Gefahr von Auffahrunfälle würde sich mehren, gerade bei Nebelbildung, die besonders im Frühjahr und in den Herbst Monaten in diesem Bereich vorherrschen. Die Momente bei Gelb/Rot sind manchmal so, daß der Verkehrsteilnehmer nochmals die Geschwindigkeit erhöht und so die Kreuzung noch schnell überfahren wird.

Die Investitionskosten der Signalanlage sowie die Maßnahmen für die Fußgänger und Radfahrer wären wahrscheinlich nicht weit entfernt von den Investitionskosten eines Kreisels. Die Effizienz eines Kreisels ist deshalb höher als die einer Ampelanlage.

 



Kamera- überwachungsanlage

Die Überwachungsanlage müßte von Volkertshausen kommend und von Friedingen kommend installiert werden. 

 

Diese Maßnahme ist nur eine Erziehungsmaßnahme. Eine Behebung der Sicherheitsdefizite wären damit nicht behoben.